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GRELLER-VIERA-QUARTETT
JAZZ, LATIN UND EIGENKOMPOSITIONEN

Randolf Stöck alias Till Greller (Klavier und Keyboards)
Uli Wagner alias Henri Viera (Gitarre und Komposition)
Johannes Freiermuth (Bass)
Julian Wagner (Schlagzeug)


Das 2015 gegründete Quartett um den Pianisten Till Greller und den Gitarristen Henri Viera stellt bekannte Jazz- und Latin Standards wie „How insensitive“ von A.C. Jobim und Titel von Pat Metheny, dem Esbjörn Svensson Trio, Herbie Hancock und Peter O'Mara moderneren Eigenkompositionen gegenüber.

Frischen Wind in die Band bringen die jungen Musiker Johannes Freiermuth am Bass und Julian Wagner am Schlagzeug.

Eintritt frei – um Spenden wird gebeten



EIN KUCHEN FÜR ELISE

Ilona C. Schulz (Schauspiel)
Cristiane Palmen (Flöte)
Randolf Stöck (Klavier)

Karl Böhmer (Autor)


„Für Elise“? Ilona Schulz und Musiker der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz erzählen die „wahre“ Geschichte des bekannten Klavierstücks! Eine, in der der junge Ludwig van Beethoven lernen muss: Komponieren kann manchmal viel einfacher sein, als Kuchen zu backen! Dass auch groß Komponisten einmal kleine Kinder waren, ist die lustige Botschaft des Stücks. Zuvor geht natürlich einiges gründlich schief, was musikalisch außerordentlich lehrreich ist und natürlich viel Spaß macht – großen und kleinen Kindern so ungefähr ab drei Jahren.

Eine Produktion der Landesstiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz

Kartenbestellung:
Tel: 07221-275233
Email: info@baden-baden.com



ICH DRÜCK´ IHR SANFT DIE LIPPEN ZU
DAS DUELL DER SCHELLACK-DIVEN

Chanson und Kabarett

Elsbeth Herta Maria Reuter (Koloratursopran)
Ilona Christina Maria Schulz (Diseuse)
Randolf Bernhard Maria Stöck (Am Flügel)


Wenn beste Freundinnen sich zu wohlverziertem Operngesang und lasziven Chansontönen treffen, dann gibt es garantiert Theater. Gegeneinander und miteinander hauen sich die Schulz und die Reuter nicht nur Töne um die Ohren. Herr Stöck übernimmt vom Flügel aus den Richterpart, sollte er die Proben überlebt haben. Wenn die Fetzen fliegen, könnten das auch Kleidungsstücke während absurder Tanzeinlagen sein, zu denen sich die Damen nach versöhnender Gefühlsdusche im Duett wieder zusammensaufen.

Ring frei für einen herrlichen Abend - es darf geschmunzelt, geweint, gelacht, geseufzt und angefeuert werden. Eine Nichtbeteiligung des Publikums kann nicht garantiert werden.


Die Presse schreibt:

„ ... Schellack-Diven feiern mit ‚Ich drück´ ihr sanft die Lippen zu‘ eine grandiose Premiere.“

„ ... ‚Ich drück´ ihr sanft die Lippen zu‘ - unter diesem ironischen Programmtitel schmetterten die Schellack-Diven Elsbeth Reuter und Ilona Christina Schulz an diesem grandiosen Kabarettabend ihre Arien und Chansons laut und vernehmlich ins restlos begeisterte Publikum, immer ausgezeichnet begleitet von ihrem Pianisten Randolf Stöck.“

„ ... Zusammen sind Reuter und Schulz ein unschlagbares Duo und beweisen es mit dem Thema ‚money‘ aus Cabaret oder einer ABBA-Parodie, wo beide die Illusion erwecken, jeweils mit der Stimme der anderen zu singen.“

„ ... Doch nicht nur die Gesangsnummern sind sehens- und hörenswert, auch die Comedyeinlagen versetzen das Publikum in helle Begeisterung, vor allem wenn es selbst daran beteiligt ist, wie bei der Yogaübung zur Stärkung des Rieslingchakras: Alle balancieren brav ihre Gläser auf dem Kopf, während sie mit einem abgewinkelten Bein den Baum machen.“

„ ... das heftig applaudierende Publikum ist hingerissen.“ (Die Rheinpfalz)





DER KAISER VON CHINA UND DIE NACHTIGALL
EIN MUSIKALISCHES MÄRCHEN FÜR
SOPRAN, KLAVIER UND ERZÄHLERIN
Musik nach Strawinskys Oper* „Le chant du rossignol“

Elsbeth Reuter (Sopran)
Randolf Stöck (Klavier)
Ilona C. Schulz (Erzählerin)


Der chinesische Kaiser hat ein Problem: Sein Garten ist schön, aber riesig. Nicht einmal sein Oberbonze weiß, in welchem seiner Wälder die Nachtigall wohnt. Von deren Gesang las er soeben in einem gelehrten Buch des Kaisers von Japan.

Der ganze Hof sucht unter Strafandrohungen nach der Nachtigall, die bis zum Abend vor dem Kaiser zu erscheinen hat. Endlich! Das ärmste Küchenmädchen am Hof weiß, dass die Nachtigall nachts in den Zweigen der überhängenden Bäume, die am Meer stehen, singt – dort wo der Fischer immer seine Netze einholt.

Der Oberbonze persönlich zieht mit der kleinen Köchin hinaus – durch den Wald zum Strand, um die Nachtigall zu holen und verwechselt ihren Gesang mit dem Brüllen der Kühe und dem Quaken der Frösche. Wie erstaunt ist man, als der unscheinbare, kleine, graue Vogel endlich erscheint und seinen bezaubernden Gesang hören lässt ...

Die Nachtigall erklärt sich bereit, zum Hof mitzukommen – als dem Kaiser bei ihrem Gesang die Tränen über die Wangen laufen, singt sie noch schöner. Keine Belohnung will sie annehmen, denn: „Ich sah die Tränen in des Kaisers Augen, das ist mir der reichste Schatz“ antwortet sie, und bleibt – mit Seidenbändern an den Füßen – angebunden, bei Hofe.

Als aber der Kaiser von Japan dem chinesischen Kaiser eine reich geschmückte, künstliche Nachtigall schenkt, die genau im Takt singen kann, so dass alle ihr Lied erlernen können, verliert man am Hof das Interesse an der echten Nachtigall. Sie fliegt in einem unbewachten Augenblick aus dem Fenster und wird zur Strafe des Landes verwiesen. Nach fünf Jahren ist die künstliche Nachtigall vom vielen Spielen kaputt.

Der Kaiser ist so krank, dass sich der Tod schon auf seine Brust setzt. „Musik, Musik!“ ruft der Kaiser, aber alles bleibt still. Da kommt die lebendige Nachtigall zurück, und singt so schön, dass selbst der Tod aufhorcht, Sehnsucht nach seinem Reich bekommt und dem Kaiser die goldene Krone, den Säbel und die Fahne zurückgibt, damit die Nachtigall weiersingt. „Ich habe deinen Augen Tränen entlockt, als ich das erste Mal für dich sang. Das sind die Juwelen, die ein Sängerherz erfreuen. Lass mir die Freiheit und ich werde immer kommen und für dich singen, denn ich liebe dein Herz mehr als deine Krone!“ Der Tod kehrt ohne den Kaiser in sein Reich zurück, und der Kaiser steht auf und sagt: „Guten Morgen!“


In unserer Fassung wird die Erzählerin Ilona Schulz in die verschiedensten Rollen von Köchin über Oberbonze bis hin zum Kaiser, dem Tod, dem Fischer und der Erzählerin schlüpfen, während die Sängerin Elsbeth Reuter die Nachtigall, eine Partie für Koloratursopran, übernimmt, die in Form einer kleinen Suite für Sopran und Klavier nach Strawinskys Oper „Le chant du rossignol“ vom Pianisten Alexander Bildau eingerichtet wurde.

*) Igor Strawinsky vertonte das Märchen „Die Nachtigall“ von Hans Christian Andersen ursprünglich als „Lyrisches Märchen nach Andersen“ für Orchester, Chor und zehn Sänger.

Kartenbestellungen

Bestellung im Internet:
www.tickets.vibus.de



3. ENSEMBLEKONZERT KAISERSLAUTERN
„Klassische Moderne“

Stefan Zillmann (Klarinette)
Sebastian Matthes (Violine)
Mario Blaumer (Violoncello)
Randolf Stöck (Klavier)

Gabi Szarvas (Moderation)

In einer kurzen Zeitspanne, innerhalb nur eines Jahrzehnts sind die drei Kammermusikwerke für die farbige Besetzung Klarinette, Streichinstrument(e) und Klavier entstanden – allesamt selten zu hörende, echte Konzertsaal-Entdeckungen. Francis Poulencs heitere Bühnenmusik stammt aus dem Nachkriegsjahr 1947, das Trio des nach New York ausgewanderten österreichisch-jüdischen Komponisten Karol Rathaus noch aus dem vorletzten Kriegsjahr 1944.
Das ungewöhnliche Quartett Paul Hindemiths datiert aus seinem Emigrationsjahr 1938, begonnen auf einer Amerika-Reise und vollendet im Schweizer Exil. Der erzwungene Abschied von der Heimat scheint in dem nachdenklichen und über weite Strecken elegischen Werk seinen unmittelbaren Nachhall gefunden zu haben.

Tickets | SWR Studio Kaiserslautern | Tel. 0631/36228 39551
Freier Eintritt für die „Freunde der Deutschen Radio Philharmonie“