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Archiv 1995 - 1991
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„Fantastisch zu nennen die Variationsvielfalt seines Anschlags in der ostinaten Wiederholung des Klanges der Totenglocke in ‚Le Gibet‘, die scheinbare Mühelosigkeit der Bewältigung von ‚Scarbo‘, dieser ‚pianistischen Schreckenskammer‘.“

„Sein Spiel ist sensibel, von technischer Brillanz geformt, von Feurigkeit durchdrungen und geistig durchdacht. [] Scarbo, der bösartige, giftige Zwerg ist das Gegenstück von Ondine. Die verschiedenen Tonwiederholungen, das ständige Wechseln der spielenden Hände, die technischen Raffinessen, verlangen höchste Präzision vom Künstler. Neben hohem pianistischen Können verlangt das Stück subtile Klangmagie. Stöck meisterte alle Anforderungen mit Bravour. [] Fantastisch zu nennen die Variationsvielfalt seines Anschlags in der ostinaten Wiederholung des Klanges der Totenglocke in ‚Le Gibet‘, die scheinbare Mühelosigkeit der Bewältigung von ‚Scarbo‘, dieser ‚pianistischen Schreckenskammer‘.“

(Weinheimer Nachrichten vom 22. August 1995)



„Der darauf folgende Albeniz ließ dann sein Talent gänzlich zur Geltung kommen. Er atmete förmlich die Schwüle dieser Musik und tauchte dabei sein Publikum in ein Wechselbad der Gefühle. Mit traumtänzerischer Sicherheit geleitetete er die Zuhörer durch sanfte Sehnsucht und bezwingende Heftigkeit.“

(Freie Presse Plauen 10. Februar 1994)



„Bei all dem hatte Stöck die große Geduld und Ruhe, um das Introspektive, den Blick nach innen, als ein Wesentliches der Sonate darzustellen: meditatives Verklingen, lange Pausen.“

„Eine fulminante Interpretation von Liszts h-Moll-Sonate legte Randolf Stöck vor: Mit großer Übersicht und hochkonzentriert interpretierte er das halbstündige Werk, zeigte Gespür für den Atem dieser Musik, für das Innehalten, das Ruhen im Klang. Äußerst prägnant, klar und präzise durchzeichnet ist seine Tongebung, im harten Fortissimo-Zugriff ebenso wie in den bei aller Entrückung detailgenau und delikat modellierten Pianissimo-Regionen. Planvoll vorbereitete, dann mit großer Intensität ausgespielte Steigerungen, die Grandioso-Gesten klar durchleuchtet und frei von Pathos. Bei all dem hatte Stöck die große Geduld und Ruhe, um das Introspektive, den Blick nach innen, als ein Wesentliches der Sonate darzustellen: meditatives Verklingen, lange Pausen.“

(Rhein-Neckar Zeitung)



„Selten hat man die Kadenz des 1. Satzes von Beethovens 3. Klavierkonzert so ausdrucksvoll, so differenziert gehört im klangvollen Forte genauso wie im hauchzarten und verinnerlichten Piano. [] Der Beifall wollte kaum enden.“

(Freie Presse Plauen)



„Dabei erscheint seine Mozart-Interpretation als gelungener Weg zwischen der heute wohl überholten allzu süßlichen und den Versuchen einer totalen Reduzierung.“

(Weinheimer Nachrichten vom 6. Dezember 1991)