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Archiv 2008 - 2001
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Sebastian Matthes (Violine), Gabor Szarvas (Violoncello, Mitglied des Arensky-Trios) und Randolf Stöck (Flügel) spielten so hervorragend, dass keine Wünsche offen blieben. Die Virtuosität der Musiker vermittelte in einem überaus stimmigen Zusammenspiel den ganzen musikalischen Reichtum des so früh verstorbenen Komponisten (F. Mendelssohn-Bartholdy). Im ersten Satz formulierten sie das reizvolle Motiv in immer neuen Varianten, gestalteten die Andante mit ruhevoller Innigkeit, überboten sich im an die Musik zum ‚Sommernachtstraum‘ erinnernden dritten Satz geradezu in perlender Lebendigkeit und Leichtigkeit und setzten einen mitreißenden Schlusspunkt, der das Publikum zu begeistertem Applaus hinriss.“

(Wormser Zeitung vom 9. September 2008)



„Ganz in die auflodernde Glut hochromantischer Empfindungen und Klangfarben getaucht wirkte die Sonate in d-Moll von Johannes Brahms. Pianist Stöck schaffte es hier, den Geiger Sebastian Matthes aus der Reserve zu locken und zu einer sehr emphatischen, beseelten und äußerst schwungvollen Spielweise zu animieren. Die hier wie entfesselt und entrückt aufspielenden Interpreten im harmonischen Einklang, erreichten eine fast schon beklemmende, kaum zu überbietende Ausdruckskraft. [] solch spielerischen Pathos, solcher Inspiration und Intuition [], der nur Ausnahmeerscheinungen folgen.“

(Rheinpfalz vom 27. Februar 2008)



„Nach diesen Raritäten und Kuriositäten folgte mit dem Klavierquartett in c-Moll von Johannes Brahms dann noch ein absolutes Meisterwerk der Kammermusik. Diese beispielhafte Aufführung wirkte wie in die Glut hochromantischer Klangfarben getaucht und entfesselte eine bohrende, niemals nachlassende, beklemmende und sich ständig steigernde emphatische Intensität. [] Die atemberaubende Brillanz des Pianisten mit Präzision bis ins kleinste Detail, die große Expressivität des Cellisten ergaben mit der Klarheit in der Tongebung des Geigers [] ein wunderbares Kollektiv.“

(Rheinpfalz vom 27. November 2007)



„Da ließ der Pianist sein Instrument wirbeln und flirren, als wäre es ein Hackbrett, verströmten die Streicher das lyrische Thema mit süffigem Schmelz und Herzensglut.“

„Für reich strömende Emphase war genügend Platz bei der Wiedergabe des Klavierquartetts g-Moll von Brahms. Zusammen mit dem gleichermaßen sonnenklar wie federleicht musizierenden Randolf Stöck (Dozent an der Musikhochschule in Mannheim) ergab sich ein lusterfülltes und schäumendes Spiel. [] Namentlich im berühmten Finale, dem ‚Rondo alla zingarese‘, in dem Brahms seiner Ungarn-Liebe huldigt. Da ließ der Pianist sein Instrument wirbeln und flirren, als wäre es ein Hackbrett, verströmten die Streicher das lyrische Thema mit süffigem Schmelz und Herzensglut.“

(Rheinpfalz vom 05. Februar 2004)



„Bereits in der Exposition des ersten Satzes von Beethovens c-Moll-Trio (op.I, Nr. 3) ließ der entschlossene, energiegeladene Gestus des Vortrages aufhorchen. Spannung und Unruhe, der ganze vorromantische Gefühlsüberschwang von Beethovens Frühwerk teilte sich unmittelbar und zwingend mit. [] Überhaupt spielte das Pegasus-Trio eminent kultiviert, mit wachem Interesse für das kompositorische Detail, bemühte sich um Differenzierung und prägnante Charakterisierung der musikalischen Profile. Das bei Kammermusik für Klavier und Streicher heikle klangliche Gleichgewicht wurde einleuchtend gelöst, dies war dem flexiblen Anschlag des Pianisten Randolf Stöck zu verdanken.“

(Rheinpfalz vom 02. Mai 2002)